Krise ist Krise

Aufgrund des Coronavirus sind die Demonstration, sowie alle anderen Aktionen, bis auf Weiteres verschoben. Wir nehmen das Coronavirus ernst und möchten dazu beitragen die Ausbreitung zu verlangsamen. Die Dringlichkeit der Klimakrise verschwindet dadurch jedoch nicht. Wir arbeiten an alternativen Aktionsformen, um auch weiterhin etwas bewirken zu können. Denn die jetzige Situation mit dem Coronavirus, zeigt durchaus auch einiges auf.

  1. Wir sind nicht unantastbar. In der Schweiz haben wir es extrem gemütlich. Ständig hören wir von Problemen und deren verheerenden Auswirkungen. Doch selten betrifft uns das auch im Alltag. Jetzt sehen wir, wie schnell es gehen kann. Ein Virus genügt, um die ganze Schweiz in einen Ausnahmezustand zu versetzen. Was den Rest der Welt betrifft, wird früher oder später auch uns betreffen. Es macht Sinn im Moment den Fokus auf das Virus zu setzen, aber gleichzeitig muss die Klimakrise auch endlich ernst genommen werden. Mögliche Virenausbrüche sind nur eine der zahlreichen Folgen der Klimakrise. Lernen wir aus den Auswirkungen des Virus und schützen wir uns und unsere Mitmenschen nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft.

  2. Wir haben so viele Möglichkeiten. Gerne wird immer gesagt, nachhaltige Vorstösse seien nicht realistisch. Wer im persönlichen Verhalten nicht absolut perfekt ist und sich trotzdem für eine politische Veränderung einsetzt, wird nicht ernstgenommen. Das Coronavirus zeigt uns jedoch, was die Politik alles bewirken kann, wenn die Notwendigkeit besteht. Generell sehen wir, was plötzlich alles möglich ist: Videokonferenzen statt Flüge, plötzliche einschneidende Massnahmen von Bund und Kanton, Verlangsamung der Gesellschaft, Verzicht und eingeschränkte Mobilität. Nur weil sich die Klimakrise nicht direkt, in diesem Moment auf uns auswirkt, senkt das die Notwendigkeit zu Handeln nicht. Was fehlt ist der Wille zu handeln.

Wir werden dies immer und immer wieder fordern: Handeln wir jetzt. Wir können nicht warten bis auch die Reichsten in der Schweiz die Konsequenzen der Klimakrise spüren.die Notwendigkeit besteht. Wir werden dann nur noch auf die Folgen statt auf den Ursprung der Klimakrise reagieren können. Kipppunkte (Tippingpoints) werden schon überschritten sein. Bemühen wir uns daher jetzt, die Auswirkungen der Klimakrise so weit wie möglich abzuschwächen.


Lernen wir aus den Auswirkungen des Coronavirus. Eine Krise bringt auch immer Veränderungen mit sich. Das wäre der Moment für einen Wandel.

Wir vom Klimastreik Uster sind bewegt von der sich bildenden Solidaritätsbewegung zur Nachbarschaftshilfe für Menschen in Risikogruppen. Auch in Uster entsteht etwas und wir möchten dies mit unserem Netzwerk unterstützen! Helft auch ihr gerne mit unter: https://t.me/CoronavirusUsterHilft

Um trotz verschobener Demo weiterhin lautstark den Klimanotstand in Uster zu fordern, unterschreibt unsere Petition und leitet sie an Freunde/Verwandte weiter. Petition bitte ausdrucken und unterschreiben!

Habt ihr Ideen für alternative Aktionsformen? Verlangsamen wir die Ausbreitung des Virus und machen aber trotzdem weiter auf die Klimakrise aufmerksam. Wir sind noch fest am überlegen und diskutieren. Wir freuen uns immer über Anregungen, gerne an uster@climatestrike.ch.

Uster wacht uf!

Klimademo in Uster


IST BIS AUF WEITERES VERSCHOBEN!!!

BITTE UNTERSCHREIBE DIE PETITION, DENN DIE KLIMAKRISE IST LEIDER AUCH DRINGEND! siehe unten.

Unsere Forderungen

  • wir fordern, dass Uster den Klimanotstand ausruft: "Die Stadt anerkennt die Klimakatastrophe als zu bewältigende Krise. Sie hat folglich auf diese Krise zu reagieren und sich und die Gesellschaft kompetent darüber zu informieren."
  • wir unterstützen die Forderungen der Klimastreikbewegung.

Warum?

  • Unser Forderungen sind wissenschaftlich begründet und haben das ernsthafte Ziel die Klimakrise zu bremsen.
  • Wir können das Klimaproblem nicht privat lösen und nicht mit zögerlicher, halbherziger Politik. Es ist noch nicht zu spät, wenn wir jetzt aufwachen!
  • Wir möchten gemeinsam handeln, mit Dir und der Stadt Uster, um unsere Zukunft und unsere Welt zu schützen.
 
 

Petition "Klimanotstand" unterschreiben!

an die Stadt- & Gemeinderät*innen von Uster

Wir, die Unterzeichnenden, fordern von ihnen (den Politiker*innen) eine
sofortige Reaktion auf die Klimakrise! Als Instrument dafür vorgesehen ist der
“Klimanotstand”. Im Frühjahr 2019 wurde eine Einzelinitiative (Moira Spohn)
mit diesem Titel und ausformulierten Forderungen beim Gemeinderat
eingereicht und von diesem vorläufig an den Stadtrat überwiesen.
In diesem Sinne fordern wir vom Stadtrat nun ein Jahr nach der Einreichung
bis spätestens Ende Mai die positive Beantwortung der Einzelinitiative
ohne längeres Hinauszögern und anschliessend eine rasche, sinn- und
wirkungsvolle Umsetzung des Klimanotstandes.
Nehmen Sie ihre Verantwortung für die Stadt und ihr (zukünftige) Bevölkerung
wahr, vielen Dank!

Petition bitte ausdrucken und unterschreiben!